Der heutige Tag war alles andere als entspannend. Schon in der Früh gingen die Streitereien der Kinder wieder mal los. Jakob war als erstes wach und ging dann zu Lena ins Zimmer, die auch schon die Augen offen hatte.
Jakob: "Guten Morgen Lena! Darf ich zu dir ins Bett?"
Lena (ganz raunzig): "Laahaaass mich iiihiiiin Ruuuhhuuuuhheeeeeeee!"
Hurra, das erfreute mein Mutterherz natürlich sehr. Und in diesem Tonfall gings dann den ganzen Tag über weiter. Es wurde gestritten, gestoßen, gebrüllt (sowohl von den Kindern als auch von mir *schäm*) und geweint. Das Mittagessen verlief recht ruhig und danach haben wir uns dick eingepackt und sind mit dem Schlitten spazieren gegangen. Das funktionierte prima und machte uns Dreien großen Spaß. Mal hab ich die beiden Kleinen gezogen, mal hat Lena für Jakob Pferdchen gespielt und sogar Jakob hat seine Schwester ein Stück weit ziehen können. Schön wars!
Am späteren Nachmittag besuchten uns dann die Nachbarn mit Tristan. Die Kinder spielten teils brav, teils gabs wieder Streit und Ärger. Kurz vorm Schlafengehen wurde wieder gejammert, geraunzt und geweint. Grundlos. Diesmal durfte sich aber s'Mannderl damit abplagen, während ich uns fürs Abendessen Toasts gerichtet habe.
Und nun möchte ich diesen recht negativen Post nicht einfach so im Raum stehen lassen. Es ist schwierig mit den Kindern im Moment. Ich weiß nicht, woran es liegt? Lena war ja eigentlich immer ein braves, ruhiges und ausgeglichenes Kind. Doch seit einigen Wochen ist sie wie ausgewechselt. Sie ist frech zu mir, aggressiv gegenüber ihrem kleinen Bruder und nörgelt ständig nur rum. Außerdem beherrscht sie das Raunzen wie eine Weltmeisterin. Außerdem lügt sie in letzter Zeit auch recht oft. Meistens, wenns darum geht, dass sie Jakob gestoßen/gehaut oder etwas weggenommen hat. Sie bestreitet es immer vehement, auch wenn ich es aus dem Augenwinkel selbst gesehen habe *seufz*
Und Jakob steht ihr in Nichts nach. Er war ja immer schon ein kleiner Rabauke, doch dass er auf mich herschreit oder herhaut kam nicht so oft vor. Mittlerweile schreit er ständig, wenn ihm etwas nicht passt. Auch er schiebt die Schuld schon auf seine Schwester, wenn ich mit ihm schimpfe etc. Ich weiß echt nicht, was mit den beiden los ist?
Aber genug negative Energie verbreitet. Das hier hab ich auf meinen Streifzug durch fremde Posts gefunden und ich denke, es bedarf keiner Erklärung oder?
Jakob: "Guten Morgen Lena! Darf ich zu dir ins Bett?"
Lena (ganz raunzig): "Laahaaass mich iiihiiiin Ruuuhhuuuuhheeeeeeee!"
Hurra, das erfreute mein Mutterherz natürlich sehr. Und in diesem Tonfall gings dann den ganzen Tag über weiter. Es wurde gestritten, gestoßen, gebrüllt (sowohl von den Kindern als auch von mir *schäm*) und geweint. Das Mittagessen verlief recht ruhig und danach haben wir uns dick eingepackt und sind mit dem Schlitten spazieren gegangen. Das funktionierte prima und machte uns Dreien großen Spaß. Mal hab ich die beiden Kleinen gezogen, mal hat Lena für Jakob Pferdchen gespielt und sogar Jakob hat seine Schwester ein Stück weit ziehen können. Schön wars!
Am späteren Nachmittag besuchten uns dann die Nachbarn mit Tristan. Die Kinder spielten teils brav, teils gabs wieder Streit und Ärger. Kurz vorm Schlafengehen wurde wieder gejammert, geraunzt und geweint. Grundlos. Diesmal durfte sich aber s'Mannderl damit abplagen, während ich uns fürs Abendessen Toasts gerichtet habe.
Und nun möchte ich diesen recht negativen Post nicht einfach so im Raum stehen lassen. Es ist schwierig mit den Kindern im Moment. Ich weiß nicht, woran es liegt? Lena war ja eigentlich immer ein braves, ruhiges und ausgeglichenes Kind. Doch seit einigen Wochen ist sie wie ausgewechselt. Sie ist frech zu mir, aggressiv gegenüber ihrem kleinen Bruder und nörgelt ständig nur rum. Außerdem beherrscht sie das Raunzen wie eine Weltmeisterin. Außerdem lügt sie in letzter Zeit auch recht oft. Meistens, wenns darum geht, dass sie Jakob gestoßen/gehaut oder etwas weggenommen hat. Sie bestreitet es immer vehement, auch wenn ich es aus dem Augenwinkel selbst gesehen habe *seufz*
Und Jakob steht ihr in Nichts nach. Er war ja immer schon ein kleiner Rabauke, doch dass er auf mich herschreit oder herhaut kam nicht so oft vor. Mittlerweile schreit er ständig, wenn ihm etwas nicht passt. Auch er schiebt die Schuld schon auf seine Schwester, wenn ich mit ihm schimpfe etc. Ich weiß echt nicht, was mit den beiden los ist?
Aber genug negative Energie verbreitet. Das hier hab ich auf meinen Streifzug durch fremde Posts gefunden und ich denke, es bedarf keiner Erklärung oder?
Ich werde dich immer lieben
(von Robert Munsch)
Eine Mutter hielt ihren neugeborenen Sohn in den Armen.
Sie wiegte ihn vor und zurück, vor und zurück und sang ganz leise:
Ich liebe dich für immer,
meine Liebe ist dein;
solange wie ich lebe
wirst du mein Kind sein!
Der Sohn wuchs heran. Er wurde größer und größer.
Als er zwei Jahre alt war, rannte er durchs ganze Haus;
er riß Bücher aus den Regalen, leerte den Kühlschrank,
oder spülte die Uhr seiner Mutter durchs Klo hinunter.
Dann seufzte seine Mutter manchmal:
"Der Junge macht mich noch wahnsinnig!"
Aber nachts, wenn ihr Sohn endlich eingeschlafen war,
ging die Mutter in sein Zimmer und trat auf Zehenspitzen an sein Bett.
Wenn er tief und fest schlief, setzte sie sich zu ihm
und dachte an die Zeit zurück,
als sie ihr Baby in den Armen wiegte...
vor und zurück... und sang ganz leise:
Ich liebe dich für immer,
meine Liebe ist dein;
solange wie ich lebe
wirst du mein Kind sein!
Der Sohn wuchs heran. Er wurde größer und größer.
Als er neun Jahre alt war, kam er nie zum Essen rein,
wenn man ihn rief; nie wollte er sein Bad nehmen;
und wenn die Oma zu Besuch kam,
sagte er unanständige Dinge um sie zu ärgern.
Manchmal hätte seine Mutter den Bengel am Liebsten an den Zoo verkauft.
Aber nachts, wenn ihr Sohn endlich eingeschlafen war,
ging die Mutter in sein Zimmer und trat auf Zehenspitzen an sein Bett.
Wenn er tief und fest schlief, setzte sie sich zu ihm
und dachte an die Zeit zurück,
als sie ihr Baby in den Armen wiegte...
vor und zurück... und sang ganz leise:
Ich liebe dich für immer,
meine Liebe ist dein;
solange wie ich lebe
wirst du mein Kind sein!
Der Sohn wuchs heran. Er wurde größer und größer.
Als er ein Teenager war, hatte er merkwürdige Freunde,
ernährte sich ungesund und hörte laute Musik.
Dann dachte seine Mutter manchmal, sie sei im Zoo.
Aber nachts, wenn ihr Sohn endlich eingeschlafen war,
ging die Mutter in sein Zimmer und trat auf Zehenspitzen an sein Bett.
Wenn er tief und fest schlief, setzte sie sich zu ihm
und dachte an die Zeit zurück,
als sie ihr Baby in den Armen wiegte...
vor und zurück... und sang ganz leise:
Ich liebe dich für immer,
meine Liebe ist dein;
solange wie ich lebe
wirst du mein Kind sein!
Der Sohn wuchs heran. Er wurde größer und größer.
Als er erwachsen war, zog er zu Hause aus.
Er wohnte jetzt am Ende der Stadt.
Manchmal nachts, wenn seine Mutter nicht schlafen konnte,
lag sie ihm Bett und dachte an die Zeit zurück,
als sie ihr Baby in den Armen wiegte...
vor und zurück und sang ganz leise:
Ich liebe dich für immer,
meine Liebe ist dein;
solange wie ich lebe
wirst du mein Kind sein!
Aber nicht nur der Sohn wurde älter,
auch die Mutter wurde älter und älter und alt.
Eines Tages rief sie ihren Sohn an und sagte:
"Du kommst besser vorbei; ich bin zu alt und zu gebrechlich,
um das Haus zu verlassen."
Der Sohn fuhr quer durch die Stadt zu seiner Mutter.
Als er zur Tür hereintrat, hörte er sie leise singen:
Ich liebe dich für immer,
meine Liebe ist dein...
Aber sie konnte nicht zu Ende singen,
so gebrechlich war sie und schwach.
Da setzte sich der Sohn zu seiner Mutter ans Bett
und nahm sie in die Arme.
Er wiegte sie vor und zurück, vor und zurück,
vor und zurück...und sang ganz leise:
Ich liebe dich für immer,
meine Liebe ist dein;
solange wie ich lebe
wirst du meine Mutter sein!
Als der Sohn an diesem Abend nach Hause kam,
blieb er lange auf der Treppe stehen.
Dann trat er in das Zimmer,
wo seine neugeborene Tochter schlief.
Er trat auf Zehenspitzen an ihr Bett
und nahm sie sanft in die Arme.
Er wiegte sein baby vor und zurück, vor und zurück,
vor und zurück... und sang ganz leise:
Ich liebe dich für immer,
meine Liebe ist dein;
solange wie ich lebe
wirst du mein Kind sein!
3 Kommentare:
auch bei uns ist die allgegenwärtige harmonie die zwischen noah und kim die letzten zwei jahre geherrscht hat langsam aber sicher am abnehmen, die zwei zanken und raufen immer mehr miteinander, irgeneiner weint schlussendlch immer, bis jetzt ist es meistens noch kim. im gegenzug können die beiden aber auch je länger mehr mireinander spielen, wenn auch nur einige minuten ...weiterhin gute nerven!
Bei uns dasselbe! Es kann dann sogar passieren, dass zb Marina die Emilia ankeifft und Raphaela daneben steht und mitstenkert! *augenroll* - wird schon wieder besser. Wenn man dann wieder mehr raus kann!!
es tut so gut zu lesen, dass es in anderen familien auch nicht immer friedlich zugeht. zuweilen bin ich nämlich schon ziemlich frustriert!
wir waren ja gestern mit dem schlitten unterwegs, ganze zwei stunden. aber danach gings trotzdem fröhlich mit dem gezanke weiter *seufz*
vl. bringt der frühling dann bessere zeiten?
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